CDU Korbach besichtigt Klosterschule und Turnhalle
CDU Korbach besichtigt Klosterschule und Turnhalle
Die CDU Korbach hat sich vor Ort ein Bild vom Zustand der Klosterschule und der Turnhalle gemacht. Im Mittelpunkt standen die stockende Sanierung, der zunehmende Leerstand und die Suche nach tragfähigen Lösungen im Spannungsfeld von Denkmalschutz und bezahlbarem Wohnraum.
CDU Korbach besichtigt Klosterschule und Turnhalle
Die Mitglieder der Fraktion und des Vorstandes der CDU Korbach trafen sich zu einer Besichtigung der Klosterschule (Alte Landesschule) und der dazugehörigen Turnhalle mit Herrn Dr. Michael Pielert, der diese unter Denkmalschutz stehenden Gebäude vor vier Jahren erworben hat.
Dr. Pielert führte die CDU-Mitglieder durch die Gebäude und erläuterte sein Vorhaben, die Gebäude zu sanieren. In dem gesamten Bereich der Klosterschule könnten bis zu 35 Wohnungen mit einer Fläche von 65 bis 120 Quadratmetern entstehen – und das zu einer bezahlbaren Miete in der Innenstadt.
Vier Jahre später konnte jedoch keines dieser Vorhaben begonnen oder umgesetzt werden. Die Frage nach dem Warum stand daher im Mittelpunkt des Austauschs.
Zwischen dem Hauptgebäude der Klosterschule und der Turnhalle befinden sich angebaute Gebäudeteile, die nicht unter Denkmalschutz stehen und somit abgerissen werden könnten. Ein Abriss dieser Gebäudeteile würde für die Sanierung jedoch keinen Sinn ergeben.
Die Sanierung der Turnhalle unter den vom Denkmalschutz vorgegebenen Auflagen macht das gesamte Projekt auf Jahre hinweg wirtschaftlich nicht tragbar. Das jetzige Konzept des Eigentümers kann daher nicht weiterverfolgt werden, sodass die Gebäude weiterhin leer stehen.
Wie bereits jetzt zu sehen ist, schreitet der Vandalismus voran: Scheiben sind eingeschlagen, Türen aufgebrochen und Schäden nehmen weiter zu.
Unstrittig ist, dass das Hauptgebäude an der Klosterstraße erhalten bleiben soll und muss – darüber sind sich alle Beteiligten einig.
Die CDU Korbach unterstützt das Bauvorhaben weiterhin und ist an einer Lösung interessiert.
Es ist von entscheidender Bedeutung, dass sich der Denkmalschutz gegenüber den Belangen der Eigentümer, der Stadt und aller Beteiligten zugänglich und kompromissbereit zeigt.